In der Neuauflage des Landespokal-Finals gelingt Erzgebirge Aue die Revanche: Die Veilchen gewinnen auswärts bei Lok Leipzig und stehen im Viertelfinale.
Matchwinner ist Marcel Bär, der nach langer Verletzungspause erstmals wieder in der Startelf stand.
Marcel Bär entschied die Partie in der 41. Minute per Kopf – ein emotionaler Moment nach seinem Achillessehnenriss. Zuvor hatte Lok Leipzig mutig begonnen, ohne jedoch zu klaren Abschlüssen zu kommen. Aue-Keeper Louis Lord, der im Pokal für Kapitän Martin Männel spielt, parierte in der 16. Minute stark gegen Alexander Siebeck.
Ab der 25. Minute übernahm der Drittligist das Kommando. Lok-Torhüter Andreas Naumann verhinderte gegen Pascal Fallmann zunächst den Rückstand, doch gegen Bärs Kopfball nach einer präzisen Flanke von Julian Günther-Schmidt war er machtlos.
Nach der Pause zog sich Aue weit zurück und überließ Lok Leipzig komplett das Spiel. Die Gastgeber hatten zahlreiche Annäherungen, die vielbeinige Auer Defensive hielt jedoch stand. In der 80. Minute traf Mingi Kang nur die Latte – am Ende rettete Aue die knappe Führung ins Ziel und steht nun im Viertelfinale des sächsischen Pokals.