Leipzig- Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) plant, ihre Präsenz in Sachsen, die bereits drei Jahrzehnte andauert, zu verstärken und weiter auszubauen.
Insbesondere die Standorte Dresden und Leipzig sollen entwickelt werden, unter anderem durch die Berufung von herausragenden Persönlichkeiten. Es sind bereits sechs Max-Planck-Institute (MPI) in Sachsen etabliert, an denen Forscher aus 127 Ländern tätig sind. Die Einrichtung dieser Institute in den 1990er Jahren in Dresden und Leipzig hat sie zu bedeutenden Standorten der Forschung gemacht. Diese Institute haben zahlreiche Anerkennungen erhalten, darunter der Nobelpreis für Medizin und andere wichtige wissenschaftliche Auszeichnungen. Insgesamt gibt es fast 30 Forschungsabteilungen mit etwa 2000 Mitarbeitern und einem Jahresbudget von über 90 Millionen Euro. Cramer betont die wichtige wissenschaftliche Rolle Sachsens in der Geschichte und seine starke Kooperationsmöglichkeiten, wie mit Universitäten und anderen Institutionen. Einige der herausragenden Ergebnisse sind die Sequenzierung des Neandertaler-Genoms und Forschungen, die in zukünftige klinische Anwendungen münden könnten.
Quelle: dpa