Dresden: Seit 35 Jahren gehört die Nachtbar Klax fest zum Dresdner Nachtleben. Die Bar auf der Leipziger Straße ist bis heute die älteste Nachtbar der Stadt, die ohne Unterbrechung von einem Inhaber geführt wird.
Geprägt wird das Klax seit seiner Eröffnung von Wolle Förster. Seine Handschrift ist bis heute spürbar: Offenheit, klare Regeln und ein Nachtleben ohne Berührungsängste. Das Konzept hat sich über Jahrzehnte getragen – auch, weil Förster früh auf Diskretion, klare Grenzen und ein respektvolles Miteinander gesetzt hat.
Zum 35-jährigen Bestehen war auch Olivia Jones zu Gast. Sie trat bereits in den 1990er-Jahren im Klax auf und erinnert sich an eine Zeit, in der Offenheit und Toleranz im Nachtleben noch keine Selbstverständlichkeit waren. Gerade diese Haltung habe das Klax früh ausgezeichnet.
Ursprünglich war für das Gebäude ein anderes Nutzungskonzept vorgesehen. Erst während der Umbauphase entschied sich Förster für eine Nachtbar. Am 20. Dezember 1990 öffnete das Klax schließlich seine Türen – und entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einer festen Größe im Dresdner Nachtleben.
Auch nach 35 Jahren ist das Klax kein Ort der Nostalgie, sondern ein lebendiger Treffpunkt. Die Geschichte der Nachtbar zeigt, wie konsequente Haltung und ein klares Konzept über Jahrzehnte Bestand haben können.