Mit einem Budget von maximal 99 Euro haben 13 studentische Teams aus Hochschulen in ganz Deutschland an der TU Dresden funktionierende Bioreaktoren entwickelt. Die elfte Ausgabe wurde von der Professur für Bioverfahrenstechnik und dem Netzwerk Bioverfahrenstechnik Dresden e.V. organisiert. Die Anlagen mussten 24 Stunden eigenständig laufen. Das Dresdner Team setzte unter anderem auf einen Bierkasten als Spritzschutz für die Elektronik und eine Heizmatte aus dem Terrarienbedarf.
Die Aufgabe bestand darin, mit der Hefe Cyberlindnera jadinii möglichst viel sogenanntes Single-Cell-Protein zu erzeugen. Dafür mussten unter anderem Temperatur, pH-Wert, Sauerstoffzufuhr und Durchmischung stimmen. Nach der Kultivierung wurde die entstandene Biomasse über die optische Dichte bewertet. Den ersten Platz sicherte sich das Team „WALi“ von der Berliner Hochschule für Technik.