Ein Wohnblock am Dresdner Postplatz steht in der Kritik. Mehrere Mieter berichten von wiederkehrenden Problemen im Haus – darunter Einbrüche in Kellerbereiche, technische Mängel, nächtliche Feueralarme und eine Kommunikation mit der Hausverwaltung, die aus ihrer Sicht oft ohne konkrete Lösung bleibt. Ein Bewohner schildert, dass es nach Einbrüchen teils Monate gedauert habe, bis Brandschutztüren und Kellerabteile repariert worden seien.
Der Rechtsberater Florian Bau vom Mieterverein Dresden verweist auf die Instandhaltungspflicht des Vermieters. Bei erheblichen Beeinträchtigungen könne auch eine Mietminderung in Betracht kommen. Die zuständige Hausverwaltung weist die Kritik zurück und betont, gemeldete Vorfälle würden geprüft, technische und organisatorische Abläufe regelmäßig überprüft und sicherheitsrelevante Maßnahmen umgesetzt. Bewohner schildern dagegen, dass Bewegung teils erst nach zusätzlichem Druck von außen entstanden sei.