Chemnitz/Leipzig – Bahnreisende mussten am Montag auf der wichtigen Verbindung zwischen Chemnitz und Leipzig viel Geduld mitbringen. Technische Probleme sorgten den gesamten Tag über für Einschränkungen im Zugverkehr. Verspätungen, Umleitungen und Ersatzverkehre bestimmten den Pendleralltag. Wann sich die Lage wieder normalisiert, hoffen viele Fahrgäste möglichst bald.
Pendler brauchten am Montag Auf der Bahnstrecke zwischen Chemnitz und Leipzig erneut starke Nerven: Den ganzen Tag über kam es zu Behinderungen. Der Grund: ein technischer Defekt an einem der neuen Akku-Züge, wie die Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) mitteilte.
Mehrere Züge der Linie RE6 würden deshalb ohne Halt über Riesa umgeleitet. Außerdem kamen Ersatzbusse zum Einsatz. Erst Anfang des Monats waren die modernen Akku-Züge in Betrieb gegangen – mit jahrelanger Verspätung. Sie sollen nach und nach die Dieselzüge ersetzen. Da die Akkus nach jeder Fahrt in Chemnitz und Leipzig geladen werden müssen, werden derzeit vier statt bisher drei Zuggarnituren benötigt, um den Stundentakt zu halten.
Das Unternehmen geht davon aus, dass ab Dienstag wieder alle Züge planmäßig fahren. Erst vergangene Woche hatte bereits Vandalismus bei Liebertwolkwitz für Störungen auf der Strecke gesorgt. Zur genauen Ursache des aktuellen Defekts äußerte sich der Verkehrsverbund Mittelsachsen bislang nicht.