Mi., 26.08.2026 , 11:53 Uhr

Dresden blickt auf Verfolgung jüdischer Sportler in der NS-Zeit

Ausstellung erinnert an jüdische Sportstars

Im Heinz-Steyer-Stadion erinnert eine Ausstellung an jüdische Sportler und ihre Verfolgung in der NS-Zeit.

Im Heinz-Steyer-Stadion in Dresden ist die Wanderausstellung „Jüdische Sportstars“ zu sehen. Sie erzählt anhand persönlicher Schicksale von jüdischen Sportlerinnen und Sportlern, die während der NS-Zeit ausgegrenzt und verfolgt wurden. Dabei steht auch die Dresdner Sportgeschichte im Mittelpunkt. Fotos und Lebensgeschichten sollen den Menschen hinter den historischen Ereignissen ein Gesicht geben.

Die Ausstellung soll zugleich eine Brücke in die Gegenwart schlagen. Sie erinnert daran, dass Sport Menschen verbinden kann, aber auch politisch instrumentalisiert und für Ausgrenzung missbraucht wurde. Die Aufarbeitung sei deshalb auch ein Beitrag zu Toleranz und einem respektvollen Miteinander. Die Ausstellung ist vor dem Heinz-Steyer-Stadion zu sehen, der Eintritt ist frei.