Chemnitz – Ein 39-jähriger Mann steht in Chemnitz vor Gericht, weil er im September 2025 seine Ehefrau mit einem Fleischerbeil getötet haben soll. Laut Anklage griff er sie in der gemeinsamen Wohnung an; die Frau starb später im Krankenhaus.
Die Motive sind bislang unklar, daher lautet die Anklage auf Totschlag. Der Fall hat erneut eine Debatte über den Begriff „Femizid“ ausgelöst, der juristisch jedoch kein eigener Straftatbestand ist. Ob dieser Hintergrund hier eine Rolle spielt, ist derzeit nicht belegt. Das mögliche Strafmaß reicht von mindestens fünf Jahren Haft bis hin zu lebenslanger Freiheitsstrafe.