An der ehemaligen Carolabrücke wurde eine britische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Der Einsatz, der rund 17.000 Menschen betraf, war ein voller Erfolg.
„Alle Finger noch dran – Alles gut“, sagte der Entschärfungsexperte, der den Einsatz leitete, nach der erfolgreichen Aktion. „Es war ein Routineeinsatz, aber natürlich bleibt es immer spannend. Solche Bomben bergen ein gewisses Risiko, aber unsere Ausrüstung und unsere Erfahrung sorgen für Sicherheit.“
Für die Entschärfung der Bombe musste der Sperrbereich rund um die Carolabrücke evakuiert werden, was etwa 17.000 Menschen betraf. Zu den betroffenen Bereichen gehörten unter anderem die Sächsische Staatskanzlei und umliegende Ministerien sowie Wohngebäude und Geschäfte. In der Dresdner Messe wurde ein Notquartier für Anwohner eingerichtet.
Der Einsatz, der gegen 13:19 Uhr abgeschlossen wurde, verlief ohne Zwischenfälle, und die Polizei konnte Entwarnung geben. Nach der Entschärfung wurde der Sperrkreis wieder aufgehoben, und die betroffenen Dresdner konnten in ihre Wohnungen und Büros zurückkehren.