Do., 05.02.2026 , 12:01 Uhr

Dank Überwachungsvideos konnte der Besitzer schnell ermittelt werden.

Bombenalarm in Chemnitz: Schnapsflaschen legen Hauptbahnhof lahm

Chemnitz- Ein vergessener Rucksack, ein abgesperrter Bahnsteig, Spezialkräfte mit Röntgengerät – und am Ende ein ziemlich teurer Abend für einen 18-Jährigen. Was nach Terror-Alarm klingt, entpuppte sich in Chemnitz als Hochprozentiges mit Nebenwirkungen. 

Diese Schnapsflaschen sind richtig teuer geworden! Wegen eines herrenlosen Rucksacks wurde am Mittwochabend der Chemnitzer Hauptbahnhof stundenlang gesperrt – Spezialisten gaben sich die Klinke in die Hand. Die Bilanz des Einsatzes: 2 Flaschen Hochprozentiges. Kurz vor 19 Uhr wurde das Gepäckstück am Bahnsteig 5 entdeckt. Sofort sperrte die Bundespolizei den Bereich weiträumig ab. Züge standen still, Reisende mussten warten. Erst gegen 21.45 Uhr rückten Spezialisten mit mobilem Röntgengerät an und durchleuchteten den Rucksack. Die bange Frage: Gefahrgut oder Fehlalarm? Gegen 22.15 Uhr dann die Entwarnung – keine gefährlichen Gegenstände, nur Alkohol. Der Besitzer war da längst auf dem Weg nach Leipzig. Der 18-Jährige war ohne seinen Rucksack in einen Zug gestiegen und hatte ihn offenbar schlicht vergessen.

Dank Überwachungsvideos konnte er schnell ermittelt werden. Für den jungen Mann ein teurer Abend: Er muss die Kosten des Polizeieinsatzes zahlen.