Eine Weltkriegsbombe britischer Bauart hält Polizei und Feuerwehr in Dresden in Atem.
Der beschädigte Zünder macht die Lage besonders riskant.
In Dresden sind Polizei und Feuerwehr wegen des Funds einer Weltkriegsbombe im Einsatz. Wie aus dem Einsatz heraus bestätigt wurde, handelt es sich um eine 250 Kilogramm schwere Bombe britischer Bauart. Besonders kritisch: Der Zünder ist beschädigt. Damit gehe von dem Blindgänger eine erhebliche Gefahr aus, hieß es im Interview mit Sachsen Fernsehen. Ob die Bombe entschärft oder noch vor Ort gesprengt werden muss, soll der Sprengmeister entscheiden.
Bis 9 Uhr waren die Dresdnerinnen und Dresdner im betroffenen Bereich aufgefordert, ihre Häuser und Wohnungen zu verlassen. Danach kontrollierten die Einsatzkräfte den Sperrkreis erneut, um sicherzustellen, dass sich niemand mehr in der Gefahrenzone aufhält. Wegen des beschädigten Zünders dürfte der Einsatz aufwendig werden. Nach Angaben aus dem Einsatz könnte dafür ein Wasserschneidgerät zum Einsatz kommen. Für die Behörden gilt dabei klar: Sicherheit geht vor Schnelligkeit. Mit Beeinträchtigungen müssen Anwohner deshalb zunächst weiter rechnen.