Bei Sondierungsarbeiten an der ehemaligen Carolabrücke sind zwei mutmaßliche Sprengkörper entdeckt worden. Rund um die Fundstelle wurde ein Sperrkreis von etwa 150 Metern eingerichtet. Im Einsatz sind der Kampfmittelräumdienst, die Berufsfeuerwehr Dresden sowie ein Löschfahrzeug zur Lichtversorgung und zur Aufnahme von Grundwasser.
Die verdächtigen Funde liegen in etwa zwei bis drei Metern Tiefe und sollen nun vorsichtig freigelegt werden. Bestätigt sich der Bombenverdacht, gibt es zwei mögliche Szenarien: Entweder muss noch am selben Tag entschärft werden, oder am nächsten Morgen beginnt ab 9 Uhr eine Evakuierung. Davon wären laut Stadt rund 18.000 Menschen betroffen. Notunterkünfte stehen ab 7 Uhr in der Messe Dresden bereit.