Do., 19.02.2026 , 20:34 Uhr

Sondierungen auf Baustelle laufen

Bombenverdacht an der Carolabrücke

Dresden - Beim Abriss der Carolabrücke im Jahr 2025 wurden mehrere Bombenblindgänger entdeckt. Im Zuge des Wiederaufbaus untersucht die Stadt nun vorsorglich das zukünftige Baufeld auf mögliche Kampfmittel. Dabei wurden 31 sogenannte Störstellen identifiziert, zwei davon gelten als Verdachtsfälle. Sollte sich der Verdacht bestätigen, müssten die Objekte freigelegt und gegebenenfalls entschärft werden.

Für den Fall einer Entschärfung wurde ein Evakuierungsradius von 1.000 Metern festgelegt. Nach aktuellen Schätzungen wären rund 18.000 Menschen betroffen. Die Stadt Dresden hat bereits ein Informationsblatt veröffentlicht und bereitet sich auf verschiedene Szenarien vor.

Wer im möglichen Evakuierungsgebiet wohnt, sollte sich auf kurzfristige Maßnahmen einstellen, Nachbarn informieren und den Anweisungen der Einsatzkräfte folgen. Weitere Informationen kann man über das Bürgertelefon (Tel. 0351 4 88 76 66) der Landeshauptstadt Dresden erhalten.