Dresden - Wie eng soll Deutschland künftig an die USA gebunden bleiben? Diese Frage hat das BSW am Mittwoch in der Aktuellen Stunde im Sächsischen Landtag aufgerufen. Fraktionsmitglied Nico Rudolph sieht die enge Anbindung an die USA als Sicherheitsrisiko und fordert, Sachsen solle im Bund auf eine Kurskorrektur drängen.
Die Grünen halten dagegen: Wolfram Günther warnt vor einer Annäherung an Russland und betont die Bedeutung regelbasierter Zusammenarbeit. Außerdem verweist er auf die wirtschaftliche Verflechtung mit den USA als wichtigstem Handelspartner. Umstritten ist auch, wie viel Einfluss Sachsen in außenpolitischen Fragen überhaupt nehmen kann.