Chemnitz- Elf Unternehmer, ein Ziel: zeigen, was wirklich alles „Made in Chemnitz“ ist. Statt Konkurrenzdenken setzen sie auf Zusammenhalt und machen aus Einzelkämpfern ein Netzwerk. Für Martin König, Inhaber der Modemarke „Karlskopf“ und Mitgründer der Initiative, ist genau das der entscheidende Punkt: nicht gegeneinander arbeiten, sondern sich gegenseitig pushen.
Gemeinsam können sie ihre Themen in Politik und Wirtschaft wirkungsvoller vertreten und dafür sorgen, dass ihre Stimmen gehört werden.
Ziel ist es, die eigenen Marken über Chemnitz hinaus bekannt zu machen und zu zeigen, wer die Chemnitzerinnen und Chemnitzer sind und was sie können. René Schwabe setzt dabei auf das Lieblingsgetränk der Deutschen.
Besonders spürbar wird dieses Heimatgefühl bei Bier: Die Flaschen reisen als Mitbringsel durch ganz Deutschland und werden so zu kleinen Botschaftern aus Chemnitz. Für René Schwabe bedeutet „Made in Chemnitz“ vor allem eines: die eigene Heimat sichtbar machen und stolz nach außen tragen.
Damit genau dieses Gefühl auch bei den Menschen ankommt, hat René König, Mitinitiator und Inhaber der Modemarke "Germens", eine eigene Broschüre entwickelt. Darin stecken Interviews, Geschichten und kleine „Wussten Sie schon?“-Fakten über die Stadt, Erfindungen und Sehenswürdigkeiten. Die Broschüren landen direkt in den bestellten Paketen der beteiligten Firmen.
Und genau für diesen Zusammenhalt haben sie sich zusammengeschlossen. Egal ob Bier oder Mode, Bücher für die Badewanne oder Haarkosmetik: Made in Chemnitz steht für Gemeinschaft, Stolz und Kreativität. Nach dem Kulturhauptstadtjahr geht es weiter unter dem Motto „C the Unseen“: Chemnitzer Marken, die man gesehen haben muss.