Dresden. Im Festsaal des Neuen Rathauses ist Dirk Lichtenberger feierlich als neuer Präsident des Landeskriminalamtes (LKA) Sachsen ins Amt eingeführt worden. Innenminister Armin Schuster (CDU) übergab ihm dabei offiziell die Leitung. Begleitet wurde der Termin von Musik und Reden.
Schuster bezeichnete die Position als zentrale Führungsaufgabe innerhalb der sächsischen Polizei. Die Themen, die beim LKA zusammenlaufen, seien vielfältig und kämen oft gleichzeitig: von Extremismus und hybriden Bedrohungslagen über schwere Gewalt- und Kapitaldelikte bis hin zu Cyberkriminalität und Betrugsmaschen. Schuster machte zudem deutlich, dass erfolgreiche Kriminalitätsbekämpfung heute nur im engen Zusammenspiel mit anderen Bundesländern und dem Bund funktioniere.
Dirk Lichtenberger ist seit dem 1. Februar 2026 Präsident des LKA Sachsen. Der 55-Jährige war zuvor Präsident der Polizeidirektion Zwickau und leitete davor das Präsidium der Bereitschaftspolizei. Das LKA kennt er aus eigener Arbeit, unter anderem als früherer Leiter des Dezernats „Auswertungen“. Er folgt auf Sonja Penzel, die seit dem 1. Februar 2026 das Amt der Landespolizeipräsidentin in Sachsen bekleidet. Lichtenberger sagte zu seinem Start: „Nach drei Wochen im Amt kann ich schon sagen, dass mir diese verantwortungsvolle Aufgabe sehr viel Spaß macht.“
Das Landeskriminalamt Sachsen ist eine obere Landesbehörde und dem Sächsischen Staatsministerium des Innern nachgeordnet. Es ist die Zentralstelle für kriminalpolizeiliche Aufgaben und für die vollzugspolizeiliche Prävention im Freistaat. Zum LKA gehören rund 1.200 Beschäftigte – neben Polizeibeamtinnen und -beamten arbeiten dort auch Fachleute wie Naturwissenschaftler, IT-Expertinnen und -Experten, Juristen sowie Sozialwissenschaftler.