In Dresden beginnt am Mittwoch das 40. Internationale Pantomimefestival. Künstler und Besucher erleben hier Ausdruck ohne Worte – von Clownerie bis Bewegungstheater.
Sachsen Fernsehen war beim Vorab - Workshop vor Ort.
Die Vorbereitungen zum Festival fanden in Dresden im Rahmen eines Workshops statt. Geleitet wurde er von drei Clowns aus Tel Aviv, die ihren jeweils eigenen Stil präsentierten und gemeinsam mit den Teilnehmern kleine Spielszenen einübten.
Veranstalter Michael Meinel erklärt im Gespräch mit Sachsen Fernsehen, warum die wortlose Kunstform so besonders ist:
„Pantomime kann jeder verstehen. Sie drückt mit Bewegung vieles aus, wofür man auf der Bühne sonst viele Worte bräuchte.“
Der Workshop richtete sich an Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen. Die Teilnehmer sollten Alltagsgegenständen – etwa einem Schuh oder Hut – neue Bedeutungen verleihen und daraus kurze Spielmomente entwickeln.
Meinel betont, dass das Festival bewusst ein breites Spektrum zeigt – von humorvoller Clownerie bis hin zu modernem Bewegungstheater. „Wir möchten zeigen, dass Pantomime viel mehr ist als die klassische Figur mit weißen Handschuhen und der unsichtbaren Wand“, so Meinel weiter.