Do., 19.03.2026 , 12:35 Uhr

Feuer in Mittelspannungsanlage legt OP- und Ambulanzbetrieb lahm

Dresden: Brand im Klinikum nach Stromausfall

Ein Brand in der Elektroversorgung des Klinikums Friedrichstadt hat am frühen Donnerstagmorgen für einen Großeinsatz gesorgt. Während die Feuerwehr das Feuer schnell löschen konnte, blieben die Folgen für den Krankenhausbetrieb zunächst deutlich spürbar.

Nach bisherigen Informationen war das Feuer am frühen Donnerstagmorgen in einer Mittelspannungsanlage im Keller eines Gebäudes ausgebrochen. Die Feuerwehr wurde nach einem kurzen Stromausfall im Dresdner Stadtgebiet zum Klinikum alarmiert. Ob beide Ereignisse zusammenhängen, ist derzeit noch unklar und Teil der Ermittlungen. Der Brand konnte mit Kohlendioxid gelöscht werden, die betroffenen Räume wurden anschließend belüftet. Für Patienten und Personal bestand nach Angaben der Einsatzkräfte keine akute Gefahr, Teile des Gebäudes wurden jedoch vorsorglich geräumt.

Die größte Herausforderung blieb danach die Stromversorgung im Haus. Zwar sprang die Netzersatzanlage an, in einzelnen Bereichen musste die Versorgung aber weiterhergestellt werden. Um eine mögliche Unterversorgung auszuschließen, sagte die Klinikleitung den OP- und Ambulanzbetrieb für den Tag ab. Auch Krankentransporte zum Klinikum und vom Klinikum weg wurden gestoppt. Umliegende Kliniken und der Rettungsdienst wurden informiert, bestätigte die Feuerwehr vor Ort. Die Versorgung der bereits aufgenommenen Patienten läuft nach Angaben der Einsatzkräfte weiter.