Dresden: Nach den Ausschreitungen beim Zweitliga-Spiel von Dynamo Dresden gegen Hertha BSC wird weiter über Konsequenzen diskutiert. Die Partie im Rudolf-Harbig-Stadion war nach Pyrotechnik, Szenen auf dem Rasen und chaotischen Momenten rund 20 Minuten unterbrochen. Neben der Aufarbeitung der Vorfälle rückt nun die Frage in den Fokus, welche Folgen Vereinen, Fans und dem Fußball insgesamt drohen.
Sachsens Innenminister Armin Schuster fordert harte Konsequenzen. Fanvertreter warnen dagegen davor, friedliche Stadionbesucher pauschal mit Gewalttätern gleichzusetzen. Auch die Vereine reagieren deutlich: Dynamo Dresden spricht von einem massiven Schaden für den Club und den Fußball, Hertha BSC verurteilte die Vorfälle ebenfalls scharf. Ob und welche Sanktionen folgen, ist derzeit noch offen.