Die Dresdner Organisation Mission Lifeline sieht ihre Arbeit längst nicht mehr nur auf die Seenotrettung beschränkt. Vorstandsvorsitzender Neugebauer spricht von aktuell rund drei Toten pro Tag auf dem Mittelmeer. Für die Organisation sei das Ausdruck ausbleibender Hilfe und einer Verantwortung, die eigentlich bei europäischen Staaten liegen würde.
Neben der Nothilfe auf dem Mittelmeer ist Mission Lifeline nach eigenen Angaben auch auf Lesbos, in Afghanistan und in der Ukraine aktiv. Dort unterstützt die Organisation unter anderem queere Geflüchtete, Menschen auf der Flucht vor den Taliban sowie ältere Menschen und Binnenvertriebene in der Ukraine. Finanziert werde die Arbeit überwiegend durch Spenden.