Mit klaren Worten und einem optimistischen Ausblick ist der Sächsische Landtag ins Jahr 2026 gestartet. Beim traditionellen Neujahrsempfang ging es um politische Verantwortung, Reformwillen und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Beim Neujahrsempfang im Sächsischer Landtag stand der Blick nach vorn im Mittelpunkt. Landtagspräsident Alexander Dierks zeigte sich überzeugt, dass das kommende Jahr trotz schwieriger Rahmenbedingungen ein gutes werden könne.
„2026 wird ein gutes Jahr“, sagte Dierks. Zwar stünden mit dem nächsten Doppelhaushalt und knapperen finanziellen Spielräumen große Herausforderungen bevor, doch gerade diese erforderten Zuversicht und gemeinsames Handeln.
Der Doppelhaushalt sei mehr als eine reine Zahlenaufstellung, betonte Dierks. Er könne den Reformwillen von Parlament und Staatsregierung sichtbar machen – auch wenn Einsparungen notwendig seien. Wichtig sei dabei eine faire Verteilung der Lasten, um langfristig neues Wachstum zu ermöglichen.
Zugleich machte der Landtagspräsident deutlich, wo der Freistaat seine Schwerpunkte setzen müsse: innere Sicherheit, Mittelstand, Gesundheitsversorgung und Bildung. Auch staatliche Strukturen selbst müssten überprüft und effizienter gestaltet werden.
Neben politischen Themen spielte beim Empfang auch gesellschaftliches Engagement eine Rolle. Die Sternsinger der Dresdner Pfarrei St. Elisabeth sammelten Spenden für Kinder in Bangladesch – ein Zeichen dafür, dass Verantwortung und Solidarität über Landesgrenzen hinausreichen.