Thomas Ladzinski von der AfD eröffnete die Debatte mit dem Vorschlag, zunächst eine Behelfsbrücke zu errichten. Die CDU sprach sich dagegen aus und stellte den geplanten Ersatzneubau in den Vordergrund. Auch Vertreter von BSW, Grünen, Linken und SPD unterstützten diese Linie – wenn auch mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Grünen und die SPD betonten zudem, dass sie eine vierspurige Straße kritisch sehen. Holger Zastrow von der FDP hingegen zeigte sich skeptisch, ob der Neubau wie geplant umgesetzt werden kann, und warb erneut für eine Zwischenlösung. Maximilian Aschenbach von der PVP kritisierte das Vorgehen der Stadt bei der Brückenplanung mit ironischem Unterton. Am Ende bekräftigte Baubürgermeister Stephan Kühn, dass ein Ersatzneubau aus Sicht der Verwaltung der schnellere und wirtschaftlichere Weg sei.