Ein Abend, an dem sich die ganze Stadt in eine große Bühne verwandelt: Genau das ist die Idee hinter der 12. Langen Nacht der Dresdner Theater. 25 Spielstätten machen in diesem Jahr mit und laden am 18. April dazu ein, in kurzer Zeit ganz unterschiedliche künstlerische Handschriften und Formate kennenzulernen. Sachsen Fernsehen war vor Ort.
Bei der Vorstellung des Programms machten die Verantwortlichen deutlich, was den Reiz des Formats ausmacht: Viele kurze Eindrücke statt eines einzigen langen Theaterabends. Die Besucher können sich ihr eigenes Programm zusammenstellen, zwischen den Häusern wechseln und so die ganze Bandbreite der Dresdner Theaterlandschaft erleben. Joachim Klement vom Staatsschauspiel Dresden sagte im Gespräch, die Stadt werde an diesem Abend „zur Bühne“ und biete Raum für „Überraschungen“ und „Entdeckungen“.
Stephan Hoffmann vom Societaetstheater betonte gegenüber Sachsen Fernsehen, dass gerade der Wechsel zwischen den Spielstätten den Abend besonders mache. Innerhalb kurzer Zeit ließen sich viele verschiedene Bühnen und Erlebnisse entdecken, zugleich bleibe Raum für Begegnungen und Austausch. Gezeigt werden jeweils kurze Ausschnitte aus den Programmen, sodass auch Menschen angesprochen werden sollen, die sonst eher selten ins Theater gehen.