Fr., 20.02.2026 , 18:25 Uhr

1:3-Niederlage gegen tschechischen Extraliga-Club

Dresdner Eislöwen unterliegen im internationalen Härtetest

Internationaler Vergleich in der Olympia-Pause: Die Dresdner Eislöwen gastierten bei den Bílí Tygři Liberec und nutzten das Duell als Härtetest mit Blick auf den Ligaalltag. Sachsen Fernsehen war vor Ort.

Sportlich setzte es für das Team von Gerry Fleming eine 1:3-Niederlage. Die Gastgeber starteten mit hohem Tempo und führten bereits im ersten Drittel mit 2:0. Zwar gelang Chartier im Mittelabschnitt der Anschlusstreffer, doch ein Überzahltor von Kapitän Lenc stellte den alten Abstand wieder her. Im Schlussdrittel drängte Dresden auf den Ausgleich, blieb jedoch ohne zwingende Chancen – die beste Möglichkeit landete am Pfosten.

Für die Eislöwen war das Spiel dennoch ein wichtiger Gradmesser. „Es geht darum, wieder in den Rhythmus zu kommen und Tempo sowie Timing zurückzugewinnen“, sagte Cheftrainer Gerry Fleming im Gespräch mit Sachsen Fernsehen. Der Fokus habe zuletzt auf Details im Spiel gelegen, die Fortschritte seien sichtbar – gefehlt habe jedoch die Effizienz in den entscheidenden Momenten.

Auch die personelle Situation prägt die aktuelle Phase: Mehrere Spieler nutzen die verbleibenden Partien, um sich für neue Verträge zu empfehlen. Die Stimmung im Team sei dennoch professionell, man wolle „jedem Gegner das Leben so schwer wie möglich machen und für die Fans bis zum Schluss alles reinwerfen“, so Fleming weiter gegenüber Sachsen Fernsehen.

Der Gegner aus Liberec nahm die Begegnung ebenfalls ernst. Für den tschechischen Extraliga-Club stand nach zwei intensiven Trainingswochen vor allem die Rückkehr in den Spielrhythmus im Mittelpunkt. Nachwuchsstürmer Jaromír Pérez betonte vor der Partie, man wolle ohne Zurückhaltung auftreten und das Spiel gewinnen – trotz Testspielcharakter.

Unterm Strich bleibt für Dresden ein internationaler Vergleich mit wichtigen Erkenntnissen – sportlich jedoch ohne Erfolg.