Dresden - Die Landeshauptstadt Dresden bringt für das laufende Jahr 2026 eine Vorlage zur Neueinordnung des Haushalts auf den Weg. Hintergrund ist eine prognostizierte Verschlechterung des Ergebnisses um 144 Millionen Euro. Als Gründe nennt die Stadt vor allem stark steigende Ausgaben im Sozial- und Jugendhilfebereich, höhere Personalaufwendungen sowie geringere Einnahmen bei Steuern und Schlüsselzuweisungen.
Mit einem Konsolidierungsprogramm sollen 2026 rund 38,3 Millionen Euro eingespart werden. Außerdem werden Investitionen im Zeitraum bis 2030 zeitlich neu geordnet, um die Liquidität zu verbessern. Trotzdem bleibt laut Vorlage ein Fehlbetrag von 123,9 Millionen Euro bestehen. Ab dem 31. März wird die Vorlage in den Ausschüssen beraten, am 29. April soll der Stadtrat darüber entscheiden.