Do., 08.01.2026 , 18:04 Uhr

Dresden: Finanzierung bleibt größte Baustelle für die Verkehrsbetriebe

DVB blickt auf schwieriges Jahr und unsichere Perspektiven ab 2027

Zwischen Sparzwang und steigenden Fahrgastzahlen kämpfen die Verkehrsbetriebe um Planungssicherheit.
Sachsen Fernsehen war vor Ort.

Die Dresdner Verkehrsbetriebe blicken auf ein schwieriges Jahr 2025 zurück. „Wir wollen die Stadt nach vorn bringen, stoßen aber an reale Grenzen“, erklärte Vorstand Andreas Hemmersbach im Gespräch mit Sachsen Fernsehen.

Zwar ist die Finanzierung für 2026 zunächst gesichert, doch ab 2027 drohen neue Lücken. Besonders das Deutschlandticket senkt zwar Einstiegshürden, deckt aber die tatsächlichen Kosten nicht vollständig.

Nach Informationen von Sachsen Fernsehen fordert die DVB deshalb ein stärkeres Engagement von Bund und Ländern. Andernfalls könnten weitere Angebotskürzungen notwendig werden – ein Szenario, das aus Sicht der Branche als problematisch gilt.