Mo., 10.08.2026 , 15:22 Uhr

Ein Festival aus der Nachbarschaft - PUS(C)HEN lockt Besucher auf den Kaßberg

Chemnitz – Am vergangenen Wochenende kamen die Chemnitzer wieder in die Pus(c)hen – genauer gesagt die Kaßberger. Denn am Samstag und Sonntag fand das alljährliche Pus(c)hen-Festival auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz statt.

Bei freiem Eintritt konnten die Besucher verschiedenen Bands lauschen, etwas essen und trinken und bei sonnigem Wetter einfach das Wochenende genießen. Marc Ebert, der Initiator des Festivals, veranstaltet das Pus(c)hen jedes Jahr aufs Neue. Dabei geht es ihm vor allem um den Spaß an der Sache und die gute Stimmung.

Die Veranstaltung wird privat von Ebert und seiner Frau organisiert. Beide wohnen direkt am Park und waren der Meinung: Hier muss etwas passieren. Umso schöner sei es, laut Veranstalter Marc Ebert, die Menschen im Stadtteil zusammenzubringen und damit auch die Gemeinschaft ein Stück weit zu stärken.

Seinen Namen „Puschen“, offiziell „PUS(C)HEN“, verdankt das Festival einem Brainstorming. Ein klassisches „Parkfest“ sei den Organisatoren als Name zu langweilig gewesen. Stattdessen sollte ein Begriff entstehen, der im Gedächtnis bleibt und gleichzeitig die Idee der Veranstaltung widerspiegelt. Angelehnt ist der Name an die Redewendung „in die Puschen kommen“. Das „C“ in Klammern steht dabei für Chemnitz. Dahinter steckt für Ebert vor allem ein Gedanke: nicht darauf zu warten, dass andere etwas auf die Beine stellen, sondern selbst aktiv zu werden. Chemnitz sei für ihn noch immer eine unterschätzte Stadt, die häufig „unter dem Radar“ bleibe. Mit dem PUS(C)HEN-Festival möchte er zeigen, was mit Eigeninitiative und Gemeinschaft direkt im eigenen Stadtteil entstehen kann.