Eis, Schnee und klirrende Kälte prägen aktuell das Stadtbild in Dresden. Während die Elbe stellenweise zufriert und Eisschollen treiben, warnen Experten eindringlich vor lebensgefährlichen Risiken.
Der Winter zeigt sich in Dresden derzeit von seiner extremen Seite. Zunehmend gefrieren weite Teile der Elbe – ein Anblick, der Seltenheitswert hat. Vollständig zugefroren war der Fluss zuletzt im Jahr 1963, damals für ganze 35 Tage.
Aktuell zieht das ungewöhnliche Naturschauspiel zahlreiche Menschen an die Elbwiesen. Nach Beobachtungen von Sachsen Fernsehen wagten sich erste Passanten sogar auf die scheinbar stabile Eisdecke. Experten warnen jedoch eindringlich: Die Eisflächen sind unberechenbar und können jederzeit brechen – es besteht akute Lebensgefahr.
Gleichzeitig treiben große Eisschollen langsam elbabwärts und prägen das winterliche Panorama der Stadt. Für viele Vögel bieten die Eisflächen eine kurze Rastmöglichkeit mitten auf dem Fluss.
Auch in der Stadt selbst ist der Winter inzwischen deutlich spürbar. Seit Donnerstag fallen in Dresden immer wieder dichte Schneeflocken. Meteorologen prognostizieren für die kommenden Tage zweistellige Minusgrade. Der Frost wird die Region rund um Dresden damit weiterhin fest im Griff behalten.