Do., 05.03.2026 , 17:13 Uhr

Erinnerung an Bombennacht - Zeitzeugen warnen Jugendliche vor dem Krieg

Chemnitz – Bomben, Angst und Zerstörung – auch 81 Jahre nach dem Luftangriff auf Chemnitz bleibt der 5. März 1945 unvergessen. Zum 25. Chemnitzer Friedenstag erinnerten Vertreter der Stadt, Schulklassen und Bürger mit einer Kranzniederlegung am Mahnmal an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.

Bereits am Vortag hatte Oberbürgermeister Sven Schulze Zeitzeugen in den Chemnitzer Hof eingeladen, um mit Jugendlichen über ihre Erlebnisse aus der Kriegszeit zu sprechen. Thea Richter und Gertraude Selbmann berichteten dabei von Bombennächten, Luftschutzräumen und der Angst ihrer Kindheit. Für viele Schülerinnen und Schüler wurde Geschichte so greifbar. Der Friedenstag soll nicht nur an die Vergangenheit erinnern, sondern auch dazu aufrufen, Verantwortung für Frieden und Menschlichkeit in der Gegenwart zu übernehmen.