Dresden - Am 6. August 2025 mussten rund 17.000 Dresdner und Besucher wegen einer Weltkriegsbombe in der Nähe der Carolabrücke ihre Wohnungen verlassen. Die Bombe, die bei den Aufräumarbeiten entdeckt wurde, hatte noch einen Zünder und musste entschärft werden. Die Polizei und Feuerwehr organisierten eine großflächige Evakuierung und richteten eine Notunterkunft in der Messe Dresden ein.
In unserem Video haben wir Bewohner und Gäste Dresdens gefragt, wie sie von der Evakuierung erfahren haben und wie sie mit der Situation umgehen. Ihre Reaktionen reichen von leichter Verwirrung bis zu erstaunlich gelassener Haltung, selbst bei mehreren Bombenentschärfungen in der Vergangenheit.
Einige betroffene Besucher, wie ein Paar aus Halle, mussten ihre Pläne ändern, nachdem sie im Hotel von der Evakuierung erfahren haben. Andere, wie eine Familie aus Dresden, haben ihre Erlebnisse ruhig und pragmatisch verarbeitet. Trotz der Unannehmlichkeiten, wie der verlorene Besuch im Grünen Gewölbe, bleibt die Stimmung der meisten ruhig und zuversichtlich. „Es wird schon alles gut gehen“, sagt eine Teilnehmerin, die bereits mehrere Evakuierungen erlebt hat.
Besonders die Dresdner, die sich mittlerweile an diese Situation gewöhnt haben, sind optimistisch. „Es ist wie eine Routine“, meint ein weiterer Befragter. Trotz der Unannehmlichkeiten und der überraschend frühen Evakuierung zum Frühstück, bleibt der Humor der Stadtbewohner ungebrochen.
Viele nutzten den Umstand, um Dresden noch intensiver zu erleben, und machten das Beste aus der Situation. So war es für einige eine willkommene Gelegenheit, auch den Altstadtbereich bei Sonnenschein zu erkunden, bevor sie in die Notunterkunft gebracht wurden.