Weniger als eine Woche nach der Amokfahrt in der Leipziger Innenstadt sitzen Entsetzen, Trauer und Mitgefühl noch immer tief. Mehrere Menschen wurden verletzt, zwei Menschen sind tot. Einer, der kurz nach der Tat geholfen hat, ist Yarim. Der Leipziger Medizinstudent war in der Nähe, als ihn der Anruf eines Freundes erreichte. Ohne zu zögern lief er wie viele andere Passanten zum Tatort und begann mit der Reanimation eines Verletzten. Im Interview mit unserem Reporter Jonas Juckeland spricht Yarim eine Woche nach den schrecklichen Ereignissen über die Momente, in denen Hilfe wichtiger war als Angst, über die Solidarität der Menschen vor Ort und über das, was von diesem Tag bleibt.