Di., 31.03.2026 , 17:10 Uhr

Statt klassischer Kampagnen bringen Busse und LKW die Botschaft der Region direkt auf Europas Straßen.

„Fetzt übelst hier“: Neue Kampagne für Chemnitz und Zwickau

Chemnitz- Chemnitz und Zwickau setzen auf eine mobile Form der Werbung, um langfristig mehr Besucher anzuziehen. Statt klassischer Kampagnen bringen Busse und LKW die Botschaft der Region direkt auf Europas Straßen. So sollen neue Zielgruppen erreicht und das Interesse über das Kulturhauptstadtjahr hinaus geweckt werden. Die Idee: Präsenz zeigen – genau dort, wo täglich tausende Menschen unterwegs sind.

„Fetzt übelst hier“: Mit diesem Slogan will Marika Fischer auch über das Kulturhauptstadtjahr hinaus Menschen nach Chemnitz und Zwickau locken. Ziel ist es, die Region langfristig als Reiseziel zu etablieren – und wieder mehr internationale Gäste anzuziehen. Dafür haben sich die Initiatoren eine besondere Werbefläche einfallen lassen: Busse und LKW, die quer durch Deutschland und Europa unterwegs sind. Sie tragen die Botschaft der Region dorthin, wo täglich tausende Menschen unterwegs sind – direkt auf die Straße.

Einer, der dieses Projekt mit vorantreibt, ist Nicolas Beier. Als Unternehmer im Reiseverkehr kennt er die Region seit über 20 Jahren. Er weiß, worauf es ankommt, um Menschen fürs Reisen zu begeistern. Seine Idee: Wer den Bus sieht, soll neugierig werden – und die Region selbst entdecken wollen.

Auch Ingo Weise von der gleichnamigen Spedition ist an dem Projekt beteiligt. Sein LKW bringt die Botschaft der Region weit über die Grenzen hinaus und macht sichtbar, was Chemnitz und Zwickau zu bieten haben.

Ob Bus oder LKW: Beide stehen für dieselbe Idee. Die Region Chemnitz/Zwickau hat mehr zu bieten, als viele vermuten. Genau das möchte auch Marika Fischer als Geschäftsführerin des Tourismusverbandes vermitteln – und setzt dabei bewusst auf ungewöhnliche Wege der Ansprache.

Im Mittelpunkt steht die Vielfalt der Region: Kultur, Geschichte und Natur. Dass das Konzept funktioniert, zeigt sich bereits: Schon im vergangenen Jahr ist das Interesse deutlich gestiegen, immer mehr Menschen entdecken die Region für sich neu.

Unterwegs auf Europas Straßen, präsent im Alltag vieler Menschen – Busse und LKW machen die Region sichtbar. Und vielleicht wird aus einem kurzen Blick auf der Autobahn schon bald ein Besuch vor Ort.