Fr., 29.08.2025 , 11:53 Uhr

Taucha, Ehrenamt

Fliegende Pflaumenkerne und Feuerwerk: Ehrenamtler sichern ab!

Taucha – Wer beim „Tauchscher“ durch die Straßen schlendert, spürt sofort, was dieses Fest so besonders macht: Es sind nicht nur Rummelplatz, Musik und Feuerwerk, sondern vor allem die Menschen, die hinter den Kulissen mit Leidenschaft dafür sorgen, dass alles gelingt.

Eine Tradition, die begeistert

Ein Highlight, das jedes Jahr für Schmunzeln und Begeisterung sorgt, ist das Pflaumenkernweitspucken. Am Stand des Heimatvereins versammeln sich Jung und Alt, um den kleinen Wettbewerb auszutragen – mit erstaunlichem Ehrgeiz und noch größerem Spaßfaktor. Wer den weitesten Spuck erzielt, darf sich auf eine besondere Ehre freuen: die Fahrt im Cabriolet an der Seite des Bürgermeisters während des Festumzugs.

Geschichtsbewusstsein mit Humor

Dass Tradition in Taucha mit Humor und Herz gepflegt wird, zeigt Ehrenamtlerin Birgit Richter. Sie sammelt alte Fotos und Geschichten rund um das Stadtfest und hält damit die Erinnerung an die wechselvolle Geschichte des „Tauchscher“ wach. Von den Anfängen über die politisch geprägten Zeiten bis zur Neubelebung 1995 – ihre Sammlung erzählt, wie sehr das Fest immer ein Spiegel seiner Epoche war.

Sicherheit geht vor

Damit alle Besucher unbeschwert feiern können, sorgt die Freiwillige Feuerwehr Taucha für einen reibungslosen Ablauf. Ob beim großen Höhenfeuerwerk oder beim Festumzug: Die Ehrenamtler sind im Einsatz, damit die Stimmung hochkocht – aber keine Gefahr entsteht.

Moderne Highlights, die verbinden

Neben den traditionellen Programmpunkten begeistert das Fest mit einem bunten Rummelplatz, Autoscooter, Büchsenwerfen und natürlich dem großen Höhenfeuerwerk, das den Himmel über Taucha erstrahlen lässt. Der abschließende Festumzug am dritten Tag ist schließlich der Moment, in dem sich die ganze Stadt zeigt – ein farbenfrohes Bild aus Vereinen, Musikgruppen und eben jenen Menschen, die das Fest Jahr für Jahr mit ihrem Engagement tragen.

Taucha beweist: Heimatfest bedeutet nicht nur Tradition, sondern auch Gemeinschaft. Und die lebt vor allem durch das Ehrenamt – ob beim Spucken von Pflaumenkernen, beim Sichern des Feuerwerks oder beim Bewahren der Stadtgeschichte.