Do., 30.10.2025 , 08:44 Uhr

Bundeskanzler trifft Michael Kretschmer und besucht Dresdner Handwerkskammer

Friedrich Merz in Dresden: Kanzler lobt Sachsens Wirtschaft und Handwerk beim Amtsantrittsbesuch

Bundeskanzler Friedrich Merz war zum Amtsantrittsbesuch in Sachsen. In Dresden traf er Ministerpräsident Michael Kretschmer und sprach über Wirtschaft, Handwerk und Sachsens Rolle als Innovationsstandort.

Dresden - Bundeskanzler Friedrich Merz hat Sachsen bei seinem Amtsantrittsbesuch einen besonderen Stellenwert eingeräumt. In Dresden sprach er über die Bedeutung des Handwerks, den Mittelstand und Sachsens Zukunft als moderner Industriestandort. Sachsen Fernsehen war vor Ort.

Vor der Sächsischen Staatskanzlei wurde Merz mit Musik des Bergmusikkorps Schneeberg und einem traditionellen Willkommensgruß mit Brot und Salz empfangen. Gemeinsam mit Ministerpräsident Michael Kretschmer und dem sächsischen Kabinett sprach der Kanzler über aktuelle Herausforderungen der Berufsausbildung.
„Das Handwerk ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft“, erklärte Merz in Dresden. Die Bundesregierung wolle die Rahmenbedingungen für Handwerksbetriebe in den kommenden Jahren spürbar verbessern.

Beim anschließenden Termin beim Halbleiterhersteller Globalfoundries betonte Merz die große wirtschaftliche Bedeutung Sachsens. „Sachsen ist ein traditionsreicher und zugleich sehr moderner Industriestandort“, so der Kanzler. Er verwies auf die lange industrielle Tradition des Freistaates und sprach über den Ausbau der Infrastruktur – insbesondere die Bahnverbindungen von Dresden nach Prag, Görlitz und Breslau.

Während des Kanzlerbesuchs kam es vor der Staatskanzlei in Dresden zu Demonstrationen. Anlass war eine frühere Äußerung von Merz über das Stadtbild Dresdens, die in den sozialen Netzwerken für Diskussionen gesorgt hatte.