In Dresden bereitet sich der Weihnachts-Circus auf seinen großen Saisonstart am Freitag vor – mit Tierlehrer Renaldo Weisheit und seinen Pferden im Mittelpunkt. Warum die Arbeit weit vor der Manege beginnt, zeigt ein Blick hinter die Kulissen.
Am Freitag startet der Dresdner Weihnachts-Circus in seine 28. Saison. Ein fester Bestandteil der Show sind die Pferde von Tierlehrer Renaldo Weisheit, der seinen Beruf seit Generationen ausübt. „Ich habe das von meinem Großvater und meinem Vater übernommen“, sagte Weisheit.
Besonders wichtig ist ihm die Beziehung zu seinen Tieren: „Man ist ja nicht nur die zehn Minuten in der Manege zusammen. Der Tag beginnt früh im Stall – mit Ausmisten, Füttern, Tränken und Training.“ Weisheit setzt dabei auf partnerschaftliche Arbeit statt auf Druck.
„Unsere Pferde sind Partner und keine unterworfenen Lebewesen“, betonte er. Die Tiere müssten Spaß haben, sonst merke das Publikum sofort, wenn sich ein Tier nicht wohlfühlt.
Auch nach ihrer aktiven Zeit bleiben die Pferde bei Weisheit: In seinem Winterquartier nahe Magdeburg verbringen sie ihren Lebensabend. Traditionell gibt es nach der Vorstellung für jedes Pferd ein kleines „Zuckerl“ als Belohnung.
Ab Freitag können Besucher Rinaldo Weisheit und seine Pferde live im Dresdner Weihnachts-Circus erleben. Tickets gibt's online unter www.dwc.de