Dresden. In der Sächsischen Staatskanzlei ist am 8. Mai an das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa und die Befreiung vom Nationalsozialismus erinnert worden. Bei der Gedenkstunde sprachen unter anderem Ministerpräsident Michael Kretschmer, Landtagspräsident Alexander Dierks und Bundespräsident a.D. Joachim Gauck.
Gauck verband den Rückblick auf die Geschichte mit einem Appell an die Gegenwart. Freiheit, Demokratie und Menschenrechte müssten aktiv geschützt werden. Auch Dresden selbst spielte in der Rede eine besondere Rolle: Die Frauenkirche stehe heute nicht nur für Zerstörung und Mahnung, sondern auch dafür, dass aus früherer Feindschaft Verantwortung und Versöhnung entstehen können.