Unter dem Motto „Viele Sprachen. Ein Zuhause.“ laufen noch bis zum 11. Oktober die 36. Interkulturellen Tage in Dresden. Beim Straßenfest auf dem Jorge-Gomondai-Platz präsentieren sich an 49 Ständen Vereine, Initiativen und Organisationen. Dazu kommen Bühnenauftritte, kulinarische Angebote und Aktionen für Familien. Ziel sei es, Vereinen Raum zu geben, ihre Arbeit vorzustellen und mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen, erklärt Shirin Iqbal, Sachbearbeiterin für Migration und Integration der Landeshauptstadt Dresden.
Wie unterschiedlich kulturelle Vielfalt gelebt wird, zeigen unter anderem Dresdeñoles e. V. und die Deutsch-Arabische Community Initiative. Sara González nennt Sprache, Musik, Literatur und Film als verbindende Elemente. Für Bassem Arar sind Unterschiede vor allem eine Bereicherung und ein Potenzial für das gesellschaftliche Miteinander. Auch unter den Besucherinnen und Besuchern steht der Austausch im Mittelpunkt: Sie schätzen die Möglichkeit, andere Kulturen kennenzulernen und die zahlreichen Communities der Stadt sichtbar zu erleben.