Dresden - Nach einer guten Ernte ist die Osterland Agrar Gesellschaft aus Frohburg auf rund 4.000 Tonnen überschüssiger Kartoffeln sitzen geblieben. Weil der Markt gesättigt ist und sich der Weiterverkauf nicht mehr lohnt, wurde eine Verteilaktion gestartet. Ziel: Die Kartoffeln sollen gegessen und nicht vernichtet werden.
Ein Teil der Ernte geht an Tafeln in Berlin und Sachsen. In Sachsen konnten rund 18 bis 20 Tonnen Kartoffeln verteilt werden. Davon profitieren unter anderem Tafeln in Leipzig, Grimma, Torgau, Plauen, Döbeln sowie kleinere Einrichtungen im ländlichen Raum. Die Organisation übernahm der Landesverband der Tafeln in Sachsen gemeinsam mit Partnern aus Logistik und Stiftungswesen.
Die Kartoffeln sind kostenfrei, lediglich eine Abhol- und Logistikpauschale fällt an. Für die Tafeln bedeutet die Aktion zusätzliche Versorgung für viele Menschen, die angesichts steigender Lebenshaltungskosten zunehmend auf Unterstützung angewiesen sind.