So., 17.08.2025 , 15:36 Uhr

Inklusiv Gewinnt: Auf Augenhöhe begegnen

Chemnitz- Die Stadt hat am Wochenende gezeigt: Sport kann verbinden – egal ob mit oder ohne Handicap. Im Mittelpunkt stand dabei das Projekt INKLUSIV GEWINNT, das in diesem Jahr Station in der Kulturhauptstadt machte.

Besonders beim 3x3 Basketball wurde schnell klar, dass Fairplay und Teamgeist keine Grenzen kennen. Mit Tempo, Dynamik und packenden Duellen begeisterten die Athletinnen und Athleten das Publikum. Für Mike Reichardt vom RBB Team der Niners ist ein solches Event von enormer Bedeutung. Auch die Leichtathletik war vertreten: beim Sprinten, Werfen oder Springen – immer ging es um Freude an der Bewegung und das gemeinsame Erlebnis.Eine, die seit Jahren für Inklusion wirbt, ist die ehemalige Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Katarina Witt. Für sie ist Sport die ideale Möglichkeit, um Menschen mit Beeinträchtigung Aufmerksamkeit zu schenken. 

Parallel zum sportlichen Geschehen wurde im Sportforum ein neuer „Walk of Fame“ enthüllt. In den Arkaden erinnern nun Sterne an Persönlichkeiten, die mit ihren Leistungen und ihrem Engagement den Sport in Chemnitz geprägt haben. Ein sichtbares Zeichen dafür, dass Vielfalt und Vorbilder zusammengehören. Und eigentlich startete das Inklusions-Wochenende schon am Vorabend: In der Chemnitzer Fabrik erlebten die Zuschauer eine inklusive Show – bunt, emotional, überraschend. Ein Vorgeschmack auf das, was tags darauf in den Sportstätten folgte. 

Am Ende bleibt die Botschaft: Inklusion ist keine Sonderveranstaltung – sie gehört mitten in die Gesellschaft. Und Chemnitz hat eindrucksvoll gezeigt, wie das gelingen kann.