Halsbrücke- Beim SCHULSACHSENSOFA in der Oberschule Halsbrücke kommen Schülerinnen und Schüler mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Bildung und Praxis ins Gespräch. Das Besondere: Die Jugendlichen bestimmen die Themen selbst, bereiten sich in Workshops darauf vor und formulieren ihre Fragen direkt an die Gäste.
Das Format ist Teil des SACHSENSOFAS und bringt politische und gesellschaftliche Diskussionen gezielt in Schulen im ländlichen Raum – dorthin, wo junge Menschen leben und ihre Zukunft gestalten wollen. Denn die Zahlen zeigen ein widersprüchliches Bild: Während laut der Trendstudie „Jugend in Deutschland 2025“ 65 Prozent der 14- bis 29-Jährigen optimistisch in ihre persönliche Zukunft blicken, wächst gleichzeitig der Druck. Klimawandel, Kriege, gesellschaftliche Spannungen, Künstliche Intelligenz und mentale Belastungen durch soziale Medien prägen den Alltag.
Auch aus politischer Sicht ist klar: Beteiligung muss sichtbarer und greifbarer werden. Doch es geht nicht nur um Mitsprache, sondern auch um Orientierung in einer immer komplexeren Welt. Das Mobile Futurium bringt dafür konkrete Ansätze mit nach Halsbrücke – und zeigt, wie junge Menschen lernen können, mit Unsicherheit umzugehen und Zukunft aktiv zu gestalten.
Trotz aller Herausforderungen wird in der Diskussion deutlich: Die junge Generation bringt eigene Ideen und Perspektiven mit – wenn man ihr den Raum gibt. Das SCHULSACHSENSOFA zeigt: Die Zukunft der jungen Generation wird nicht nur diskutiert – sie wird von ihnen selbst mitgestaltet. Entscheidend ist, dass ihre Stimmen auch gehört werden.