In Dresden gibt es erneut Streit um die städtischen Brunnen. Ende Mai sind viele Anlagen noch nicht in Betrieb. Holger Zastrow kritisiert, die Stadt habe aus der Debatte im vergangenen Jahr nichts gelernt. Gerade bei sommerlichem Wetter, vollen Innenstädten und mehreren Veranstaltungen sei es aus seiner Sicht wichtig, dass die Brunnen laufen und das Stadtbild aufwerten.
Die Stadt Dresden verweist dagegen auf die angespannte Haushaltssituation. Festgestellte Schäden an Brunnen und Wasserspielen könnten demnach nicht überall repariert, Verschleißteile nicht immer ausgetauscht werden. Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen weist die Kritik zurück und verweist auf den Nachtragshaushalt sowie die städtische Haushaltssperre. Team Zastrow will das Thema nun erneut politisch aufgreifen und fordert auch eine Änderung der Zuständigkeit innerhalb der Stadtverwaltung.