Chemnitz- Mit diesem Anspruch ist am Dienstag die neue Praxiswelt der Poliklinik gGmbH Chemnitz offiziell eröffnet worden. Im Johanniskarree entstand in den vergangenen Monaten der größte Gesundheitsstandort für ambulante Medizin in der Geschichte des Unternehmens. Zur feierlichen Einweihung kamen zahlreiche Gäste aus Politik, Gesundheitswesen und Stadtgesellschaft.
Auf rund 10.000 Quadratmetern arbeiten künftig zwölf Praxiszentren mit mehr als 16 Fachrichtungen unter einem Dach. Ergänzt wird das Angebot durch moderne Diagnostik, Therapie und ein Ambulantes OP-Zentrum. Die Einrichtungen sind seit Juli vollständig im Regelbetrieb. Für Oberbürgermeister Sven Schulze ein Meilenstein für den Gesundheitsstandort Chemnitz.
Rund 40 Ärztinnen und Ärzte sowie etwa 145 Mitarbeitende arbeiten künftig an dem zentralen Standort. Die Praxiswelt bündelt ambulante Medizin, Diagnostik, Therapie und Ambulantes Operieren und soll die Versorgung in Chemnitz langfristig stärken. Für Ministerpräsident Michael Kretschmer ist das Konzept weit mehr als ein regionales Projekt.
Immer mehr medizinische Leistungen werden heute ambulant erbracht. Gleichzeitig fehlen Fachkräfte und die Bevölkerung wird älter. Die Praxiswelt soll deshalb nicht nur Patientinnen und Patienten kurze Wege ermöglichen, sondern auch attraktive Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte schaffen. Genau darin sieht auch Sven Schulze einen entscheidenden Vorteil des neuen Konzepts.
Die Praxiswelt ist die größte Investition in der Geschichte der Poliklinik gGmbH Chemnitz. Gemeinsam mit dem Klinikum Chemnitz soll sie die Zusammenarbeit zwischen ambulanter und stationärer Medizin weiter ausbauen und die Gesundheitsversorgung in der Region langfristig sichern.