Beim VBL Grand Final 2026 in Hamburg stand am Wochenende die deutsche eFootball-Elite im Mittelpunkt. 16 der besten Spieler des Landes kämpfen um den Titel – und um ein Preisgeld von insgesamt 100.000 Euro.
Mit dabei: ein junges Talent aus Leipzig. Alihan Hadzhi, 17 Jahre alt, spielt für das E-Sport-Team von RB Leipzig und sorgte für Aufsehen.
Bereits zu Beginn des Turniers setzt Hadzhi ein starkes Zeichen. Im Achtelfinale trifft er auf seinen Teamkollegen Levy Finn Rieck – den amtierenden deutschen Meister von 2025. Hadzhi gewann das interne Duell und wirft den Titelverteidiger aus dem Wettbewerb.
Im Halbfinale wartet mit Justin Springer von Holstein Kiel ein weiterer starker Gegner. Springer hatte zuvor selbst überraschend das Viertelfinale erreicht. Doch gegen Hadzhi war auch er chancenlos und verlor mit 9:2.
Im Endspiel traf Hadzhi auf Nassim Dahman vom SC Freiburg. Der 19-Jährige gilt als einer der besten eFootball-Spieler Deutschlands. Das Finale entwickelte sich zu einem echten Krimi. Dahman ging früh in Führung, doch Hadzhi kämpfte sich zurück.
Nach regulärer Spielzeit stand es 6:6. Die Entscheidung fällt in der Verlängerung. Am Ende behiehlt Dahman die Nerven und gewann mit 9:7.
Auch wenn es für den Titel nicht reicht, zeigt das Turnier: Leipzig spielt im deutschen E-Sport ganz vorne mit. Alihan Hadzhi gehört mit seiner Leistung zu den großen Gewinnern des Wochenendes.
Der neue Meister Nassim Dahman sichert sich neben dem Titel auch 40.000 Euro Preisgeld sowie einen Startplatz bei internationalen Wettbewerben wie der eChampions League und der Weltmeisterschaft.
Für Hadzhi und RB Leipzig ist das Finale ein wichtiger Schritt. Die Entwicklung zeigt: Der Weg zur Spitze ist nicht mehr weit. Die nächste Chance auf den Titel kommt bestimmt.