Mi., 12.11.2025 , 17:14 Uhr

Vier Tage, acht Inszenierungen, sechs Länder – das europäische Nachwuchsfestival im Staatsschauspiel

Letzte Runde fürs Fast Forward Festival in Dresden

Jung, wild und experimentierfreudig: Das Fast Forward Festival bringt wieder Leben in die Bühnen des Staatsschauspiels Dresden. Ab Donnerstag treffen Nachwuchsregisseure aus ganz Europa aufeinander, um vier Tage lang ihre Inszenierungen zu zeigen. Acht Produktionen aus sechs Ländern stehen auf dem Spielplan.

Festivalleiterin Charlotte Orti betont im Interview mit Sachsen Fernsehen den enormen organisatorischen Aufwand: „Acht Inszenierungen in vier Tagen zu zeigen – das ist eine gewaltige Logistik für alle Beteiligten.“
Dieses Jahr stammen die Beiträge unter anderem aus Italien, Finnland, Frankreich, Slowenien, den Niederlanden und Deutschland. „Fast Forward zeigt, was die junge Theatergeneration bewegt – ohne starre Kriterien, sondern offen für neue Formen und Themen“, erklärt Watty.

Doch über allem liegt ein Schatten: 2026 soll das Festival pausieren. Grund sind die Sparmaßnahmen des Freistaats Sachsen, die auch die Staatstheater treffen. „Ich hoffe, dass es Hoffnung gibt“, so Orti. „Denn diese Plattform ist wichtig für Europa, gerade in Zeiten, in denen die Kultur in vielen Ländern unter Druck steht.“