An der Grundschule in Ruppendorf haben Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutzeinheiten und weitere Partner einen Großeinsatz unter realistischen Bedingungen geprobt. Hintergrund war ein angenommener Brand im Schulgebäude mit zahlreichen Betroffenen. Mehr als 140 Einsatzkräfte waren beteiligt, auch ein SAR-Hubschrauber der Bundeswehr kam zum Einsatz. Sachsen Fernsehen war vor Ort.
Das Szenario: Während einer Fortbildung kommt es im Keller der Schule zu einem Brand, ausgelöst durch einen technischen Defekt an einem abgestellten E-Roller. Der Rauch breitet sich ins Treppenhaus aus, die Lage wird unübersichtlich, ein sogenannter Massenanfall von Verletzten muss bewältigt werden. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen zu trainieren und bestehende Abläufe zu überprüfen. Beteiligt waren unter anderem Feuerwehren aus der Region, Kräfte des DRK, das THW, die Bundeswehr und die Berufsfeuerwehr Dresden.
Für die Gemeinde hatte der Tag eine besondere Dimension. Bürgermeister Torsten Schreckenbach sprach im Interview mit Sachsen Fernsehen von einer Übung, die deutlich über die Ortsgrenzen hinausreiche. Organisator Kenneth Liebscher machte deutlich, dass vor allem das Zusammenspiel bei einer größeren Schadenslage im Mittelpunkt stand. Verletzte wurden im Szenario gesichtet, erstversorgt und anschließend in Kliniken unter anderem in Freital, Freiberg und Dresden transportiert.