Dresden: Am 13. Februar hat Dresden an die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg erinnert. Zum 81. Jahrestag versammelten sich erneut tausende Menschen in der Innenstadt, um eine Menschenkette zu bilden. Sie gilt als zentrales Symbol für Frieden, Zusammenhalt und eine demokratische Erinnerungskultur.
Auch zahlreiche Vertreter aus Politik und Gesellschaft beteiligten sich. Sachsens Innenminister Armin Schuster sprach von einem wichtigen Signal der Versöhnung – insbesondere mit Blick auf die Städtepartnerschaft zwischen Dresden und Coventry. Es sei entscheidend, gemeinsam ein sichtbares Zeichen für Frieden und gegen Extremismus zu setzen. Viele Teilnehmer betonten die Bedeutung der Menschenkette für die Gegenwart. Sie stehe für Demokratie und ein friedliches Miteinander.
Einige Dresdner nehmen bereits seit Jahren teil und berichten jedes Mal von einem bewegenden Moment, wenn sich die Kette schließt und die Glocken läuten.
Die Menschenkette ist Teil eines umfangreichen Gedenkprogramms in der Stadt. Im weiteren Verlauf des Abends werden zusätzliche Veranstaltungen sowie Proteste und Gegenproteste erwartet.