Dresden hat nach Angaben der Stadt zwar seit den 1990er-Jahren ein umfangreiches Erfassungssystem für Abfälle aufgebaut, dennoch gibt es weiter Probleme im öffentlichen Raum. Besonders betroffen sind Wertstoffcontainer, Grünanlagen, Straßen, Parkanlagen und Papierkörbe. Dazu kommt in Dresden vor allem die Situation an Altpapier-Standplätzen.
Als Gründe nennt die Stadt unter anderem Schwierigkeiten beim beauftragten Entsorgungsunternehmen, etwa durch hohe Ausfälle bei Fahrzeugen und Kapazitäten. Zugleich landen in öffentlichen Papierkörben offenbar immer wieder Restmüll-Abfälle, die dort nicht hingehören. Wer für die Reinigung zuständig ist, hängt vom jeweiligen Standort ab: Bei städtischen Anlagen übernimmt die Stadtreinigung, bei privaten Containern müssen die Betreiber handeln – die Stadt kontrolliert und fordert zur Beseitigung auf.