Di., 10.03.2026 , 20:25 Uhr

Treffen mit EU-Korridorkoordinatorin rückt nächste Projektphase in den Fokus

Neue Strecke nach Prag: Sachsen setzt auf Tempo

Die Neubaustrecke Dresden–Prag soll Personen- und Güterverkehr schneller und leistungsfähiger machen. Bei einem Termin in Dresden wurde jetzt über den aktuellen Stand und die nächsten Schritte gesprochen. Sachsen Fernsehen war vor Ort.

Sachsens Infrastrukturministerin Regina Kraushaar hat am Montag die EU-Korridorkoordinatorin Margarida Marques in Dresden empfangen. Im Mittelpunkt stand die geplante Neubaustrecke zwischen Dresden und Prag, die als wichtiger Lückenschluss im europäischen Schienennetz gilt. Die Vorplanung für den grenzüberschreitenden Abschnitt liegt bereits vor, nun muss sich der Bundestag mit dem Vorhaben befassen, bevor die nächsten Planungsschritte eingeleitet werden können.

Kraushaar betonte im Gespräch die Bedeutung der Strecke für Wirtschaft, Personenverkehr und Gütertransport. Auch EU-Korridorkoordinatorin Margarida Marques machte deutlich, dass das Projekt aus europäischer Sicht strategisch wichtig sei. Nach Informationen von Sachsen Fernsehen kommt es nun vor allem darauf an, dass der Bund die weiteren Planungsschritte finanziell absichert. Zielmarke für den Baubeginn ist derzeit das Jahr 2032.