Nach der Öl-Attacke auf einen Brunnen auf der Prager Straße gibt es neue Erkenntnisse: Die Kanister mit dem alten Frittieröl stammten nach Angaben eines Stadtsprechers offenbar von einem nahegelegenen Imbiss und sollen dort über Nacht gelagert worden sein. Wer die Behälter entwendete und das Öl anschließend in den Brunnen kippte, ist weiterhin unklar. Laut Polizei gibt es bislang keine Hinweise auf die Verantwortlichen.
Eine Fachfirma musste die Anlage aufwendig reinigen. Frisches Wasser wurde bislang noch nicht eingelassen – erst ein Probebetrieb soll zeigen, ob die Technik wieder vollständig funktioniert. Die Stadt schätzt den entstandenen Schaden auf 8.000 bis 10.000 Euro. Besonders problematisch: Wegen der angespannten Haushaltslage steht ohnehin nicht genügend Geld zur Verfügung, um alle Dresdner Brunnen wie gewohnt zu betreiben. Die zusätzlichen Kosten fehlen damit beispielsweise bei Reparatur und Betrieb anderer Wasserspiele.