Dresden – Im Gespräch mit unserem Reporter Jonas Peupelmann gibt Polizeisprecher Marko Laske Einblicke in die aktuelle Lage rund um die Entschärfung der Weltkriegsbombe an der Carolabrücke. Bereits seit den frühen Morgenstunden sind Polizei, Feuerwehr und weitere Einsatzkräfte vor Ort, um die Evakuierung und die bevorstehende Entschärfung zu koordinieren.
Laske erklärt, dass der Sicherheitsbereich rund um die Bombe, der einen Radius von etwa einem Kilometer umfasst, gegen 9 Uhr geschlossen wurde. Der Bereich wurde mit zahlreichen Sicherheitskräften gesichert, um sicherzustellen, dass niemand mehr in das Gebiet gelangt. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen alle betroffenen Anwohner das Gebiet verlassen haben.
Die Polizei arbeitet eng mit den Maltesern zusammen, um eine Notunterkunft in der Messe Dresden für die betroffenen Bürger bereitzustellen. Laske betont, dass der Einsatz heute gut organisiert ist und alle Einsatzkräfte routiniert im Umgang mit solchen Situationen sind. Auch wenn die Bombenentschärfung selbst eine ungewisse Zeit in Anspruch nehmen könnte, zeigt sich der Polizeisprecher zuversichtlich, dass alles reibungslos verlaufen wird.
Wie kam es zum Fund der Bombe?
Laut Laske wurde die Bombe bei den Aufräumarbeiten an der Carolabrücke entdeckt. Bauarbeiter hatten die Bombe freigelegt und sofort die Polizei informiert. Nach einer ersten Einschätzung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes war schnell klar, dass es sich um eine scharfe Bombe mit einem Zünder handelte, der vor Ort entschärft werden musste.
Ein normaler Tag im Einsatz
Die Polizei ist auf solche Einsätze gut vorbereitet. Laske erklärt, dass die Entschärfung solcher Bomben in Dresden nichts Neues ist. Dennoch sei jeder Einsatz ein besonderer Moment, der mit großer Präzision und Aufmerksamkeit durchgeführt wird.